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Riesige Begeisterung am ersten Winter-Freibergertag in Elgg

Freibergertag im Winter ! Eine zündende Idee !

Der erste Winter Freibergertag konnte trotz beissender Kälte einen Superstart verbuchen. Jedem wurde nämlich warm ums Herz beim Anblick von soviel schön herausgeputzter Freiberger, die diszipliniert und freudig konzentriert im Reitsportzentrum der Familie Weier in Elgg die 14 verschiedenen Hindernisse absolvierten.

Der Parcours selber war in drei mögliche Schwierigkeitsstufen mit separater Wertung aufgegliedert. Das Punktemaximum (47) in der erlaubten Zeit von 11 Minuten wurde nur in der schweren Gruppe beinahe erreicht. Erst galt es, einen putzigen Schneemann zu grüssen; Gehorsam und Geduld von den Pferden war bei den Hindernissen Haferwaage, Nüsse hämmern, Pfosten schleppen, Tordurchgang und Peitschen werfen gefragt. Geschick und Schnelligkeit entschieden beim Fassrennen mit Bällen, Cavalettis in beiden schnellen Gangarten und drei verschiedenen Sprüngen. Korrekter Sitz bei den Volten im Trab und Galopp und richtige Anwendung der Hilfen beim Stangen quertreten gehörten schon zum reiterlichen Können und erforderten Teamwork.

Die Belohnung für das Pferd (den abgewogenen Hafer fressen) rundete die vielseitige Prüfung ab. Positiv aufgenommen wurde von Reiterinnen und Reitern die im Anschluss an den Durchgang sofort vor Ort durchgeführte Besprechung mit dem begleitendem Richter.

Bruno Isliker hatte bewusst ideenreiche Spiele auf Brevet-Niveau zusammengestellt, um das Geschick von Pferd und Reiter zu prüfen. Er war denn auch sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung der Freizeitreiter, obwohl einige Teilnehmer den Anspruchsgrad als zu hoch einstuften. Problemzonen waren leider die vermehrte Zügelarbeit, anstatt auch die Schenkel- und Gewichtshilfen anzuwenden. Der Ausspruch: "wo hätte ich denn ohne Möglichkeit zur Hallenbenützung das seitlich an ein Hindernis oder quer dazu treten üben sollen?" wurde sanft und geduldig mit dem Tipp versehen, übungsweise mal einen farbigen Kübel an eine Hecke/Mauer zu stellen oder ein Stück Tuch an einen Stecken oder die Peitsche zu binden.....

Die Siegerinnen hiessen: Gruppe leicht: Daniela Leutenegger mit Victor, Gruppe mittel: Monika Eisenbart mit Hektor und Gruppe schwer: Andrea Helbling mit Tamara.

Die Helfergruppe um Reitlehrer Bruno Isliker aus Winterthur hat die Organisation dieses Winter Anlasses wirklich top gemeistert. Überall wurde freundlich eine helfende Hand geboten. Teilnehmer wie Besucher liessen sich diszipliniert in die Parkplätze einweisen, standen im Restaurant geduldig für etwas Heisses an, fieberten auf der dichtbesuchten Tribüne eifrig mit, verwöhnten alle Klassierten bei den Siegerehrungen mit begeistertem Applaus und genossen die fröhlich-familiäre Atmosphäre sichtlich.

Isliker’s Wunsch wäre deshalb, auch im Winter mehrere Freibergertage in diesem Rahmen durchzuführen, um die Fortschritte messen zu können. Somit wären Besitzer wie Pferde gefordert, mit einer korrekten, freudigen und spassigen Ausbildung eine durchgehende Leistung im Dienste des Freibergers zu erbringen.

Die am Schluss durchgeführte Umfrage per Werbefeuerzeuge ergab, dass dieser übersichtliche und familiäre Winteranlass hell begeisterte, definitiv eine gewünschte Zukunft hat und in diesem Sinne eine "zündende Idee" der Organisatoren war !

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